WM-Rennen wäre heute
„Die Emotionen sind zum Selbstschutz abgeflacht“: Jan Frodeno und seine Sehnsucht nach dem Ironman Hawaii

Die nächste Chance auf einen weiteren Sieg beim berühmten Ironman Hawaii bekommt Triathlon-Star Jan Frodeno frühestens im Oktober 2022

© Simon Hofmann / Picture Alliance

Dass der legendäre Ironman Hawaii auch in diesem Jahr ausfallen muss, setzt auch und vor allem den deutschen Triathlon-Stars um Jan Frodeno zu. Auf die Pazifikinsel kehrt die WM frühestens im nächsten Oktober zurück.

An diesem Samstag wäre es eigentlich wieder soweit. Hawaii, der Kanonenschlag, mit dem die Tortur über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen startet. Über 30 Grad sollen es in Kailua-Kona werden, über 60 Prozent Luftfeuchtigkeit, dafür aber ein nur eher flauer Wind.

„Das Gefühl, alles gegeben zu haben, komplett austrainiert und topfit die Emotionen des Rennens zu erleben. Das kann ich bislang auf kein anderes Rennen übertragen und das beschäftigt mich mehr als jedes Wenn und Aber“, sagt Jan Frodeno der Deutschen Presse-Agentur. Mehr als ein wehmütiger Blick nach Hawaii bleibt aber auch dem dreimaligen Ironman-Champion nicht.

Denn wie schon 2020 wird es auch diesmal wegen der Corona-Pandemie nichts mit Kanonenschlag, mit Schweiß, Leid und Tränen, Glück und Schmerzen im Triathlon-Mekka. Die diesjährige WM wurde zunächst auf Anfang Februar 2022 verschoben, mittlerweile ist sie für Anfang Mai nächsten Jahres geplant. Zum ersten Mal nicht am Gründungsort, sondern in St. George im US-Bundesstaat Utah.

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