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Hochzeitsfotografin bekommt nichts zu essen – und löscht alle Fotos

Die Hochzeitsfotografin ließ sich nicht alles bieten (Symbolbild)

© kkshepel / Getty Images

Auf einer Hochzeit von Freunden fühlte sich eine Fotografin ausgenutzt: Sie wurde schlecht bezahlt, bekam nichts zu essen und durfte keine Pause machen. Deshalb gibt es für das Paar jetzt keine Fotos.

Die wichtigste Rolle auf Hochzeiten spielt selbstverständlich das Paar, gleich danach kommt aber – zumindest hat man oft diesen Eindruck – der Fotograf oder die Fotografin. Schließlich müssen all die schönen, einmaligen Momente festgehalten werden. Da empfiehlt es sich, dieser Person mit besonderer Wertschätzung (am besten in Form von Bezahlung) zu begegnen. Ein Paar hat das offenbar nicht getan – und seinen Fehler bitter bereut.

Auf Reddit berichtet eine Frau, dass sie auf der Hochzeit eines Freundes fotografiert habe. Normalerweise arbeite sie als Hundefriseurin und mache dabei auch Fotos von den Tieren, der Freund habe sie aber überredet, auf seiner Hochzeit zu fotografieren, da das Paar dringend Geld sparen musste. Eine Bezahlung gab es trotzdem: 250 Dollar nach Angaben der Fotografin – was für einen ganzen Tag eine recht spärliche Summe ist.

Wenig Geld, nichts zu essen – da platzte der Fotografin der Kragen

Das war aber auch alles, was die Frau von dieser Hochzeit zu erwarten hatte. Wie sie auf Reddit erzählt, machte sie Fotos von der Braut, der Trauung, der anschließenden Feier. Als das Essen serviert wurde, ging die Fotografin leer aus: „Mir wurde gesagt, dass ich keine Pause machen könne, weil ich fotografieren müsse. Außerdem war für mich kein Platz an einem Tischen reserviert.“

Spätestens da hatte sie die Nase voll: „Ich wurde müde und bereute es, diesen Job überhaupt zu machen für nichts und wieder nichts.“ Doch es kam noch…