Maria Ressa
„Ich weine nicht“: Friedensnobelpreisträgerin bekam die Nachricht mitten in einem Videocall

Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa

© Rappler/AP / DPA

Die Journalistin Maria Ressa erhält in diesem Jahr den Friedensnobelpreis. Der entscheidende Anruf erreichte sie völlig unvorbereitet in einem Videocall mit anderen Journalist:innen.

Die Nachricht traf sie völlig unvorbereitet: Maria Ressa wurde am Freitag mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die Journalistin von den Philippinen erhielt den entscheidenden Anruf, als sie in einer Videokonferenz mit anderen Journalist:innen zum Thema „Unabhängige Presse“ saß. Alle Teilnehmer:innen konnten live mit ansehen, wie fassungslos die 58-Jährige war.

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Kurz vor offiziellen Bekanntgabe meldete sich Olav Njølstad, Direktor des Nobelinstituts in Oslo, via Telefon bei Ressa, um ihr mitzuteilen, dass sie in diesem Jahr den Friedensnobelpreis erhält. Ausgezeichnet wird sie laut Nobelinstitut für ihren Kampf gegen „den Machtmissbrauch und den wachsenden Autoritarismus in ihrem Heimatland“. Ressa konnte es zunächst kaum glauben: „Ich bin sprachlos. Ich bin gerade live mit anderen Leuten.“ Trotzdem musste sie dichthalten, bis die Nachricht offiziell verkündet wurde.

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