PSG: Javier Tebas wirft Paris Saint-Germain Betrug vor

Tebas

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Javier Tebas ist ein großer Kritiker von Paris Saint-Germain. Er greift Frankreichs Edelklub wegen dessen Transfergebahren erneut scharf an.

LaLiga-Präsident Javier Tebas hat Paris Saint-Germain erneut scharf kritisiert. In einem Interview erhob der 59-Jährige schwere Vorwürfe und kündigte Beweise gegen PSG an. „Ich kann den Betrug im Zusammenhang mit dem Financial Fairplay anhand von Zahlen beweisen“, behauptete Tebas in einem L’Equipe-Interview. „Vor Messi hatte PSG 40 Prozent mehr Sponsorengelder als Manchester United.“

Er habe PSG-Boss Nasser al-Khelaifi und den Chef der französischen Liga, Vincent Labrune, eingeladen, „um ihnen die Zahlen, die wir haben, vorzulegen und zu zeigen, wo die Unregelmäßigkeiten liegen. Sie haben mir nicht geantwortet“, ergänzte Tebas.

Paris Saint-Germain habe „nicht das Geld, um den Kader zu haben, den sie haben“, erklärte der LaLiga-Präsident. „Das führt zu einer wirtschaftlichen Wettbewerbsverzerrung im europäischen Fußball.“

Tebas hatte zuletzt mehrfach das Transferverhalten von Paris Saint-Germain kritisiert. „Wie kann man erklären, dass sie einen Kader von fast 600 Millionen Euro haben?“, erneuerte Tebas nun seine Kritik. „Wenn sie die Ligue 1 gewinnen, werden sie nicht mehr als 45 Millionen Euro einnehmen. Das ist unmöglich.“

Tebas kritisiert PSG-Transferpolitik

Anfang September hatte der 59-Jährige auf Twitter seinem Ärger über den Scheich-Klub Luft gemacht. „Wir haben die Super League kritisiert, weil sie den europäischen Fußball zerstört und wir sind genauso kritisch gegenüber PSG“, schrieb Tebas damals. „Unhaltbar“ sei, was der Klub für seine Spieler wie Neuzugang Lionel Messi, Kylian Mbappe oder Neymar an Gehältern zahle.

Zwar kam…