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„heute wichtig“
Laschet deutet Rücktritt an – und die CDU sucht den Neuanfang aus der Krise

Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, geht weg, nachdem er ein Pressestatement zum Fortgang der Sondierungsgespräche im Konrad-Adenauer-Haus gegeben hat

© Michael Kappeler / DPA

Mitten in die Vorsondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und FDP platzt gestern die Meldung: Armin Laschet will den Weg freimachen und sich als Parteichef der CDU zurückziehen.

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„Wenn es mit anderen Personen besser geht, dann gerne“. So soll Armin Laschet am Donnerstag in einer CDU/CSU-Fraktionskonferenz gesprochen haben. Weiter heißt es, dass er den Spitzengremien nach der historischen Wahlniederlage einen Parteitag zur personellen Neuaufstellung der CDU vorschlagen wolle. Gleichzeitig betonte er noch einmal, dass die CDU weiter für eine Jamaika-Koalition bereitstünde. Diese solle „nicht an der Person scheitern.“ Für die Politikwissenschaftlerin Andrea Römmele kommt dieser Schritt sogar eine Woche später, als gedacht: „Der innerparteiliche Druck, der Druck nach Erneuerung, nach inhaltlicher und personeller Erneuerung ist enorm, aber auch der Druck aus der Öffentlichkeit, insofern ist dieser Schritt jetzt überfällig gewesen.“ 

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