FC Barcelona: Laporta hoffte, dass Lionel Messi „umsonst“ spielt

Lionel Messi Joan Laporta

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Wie lief die Trennung zwischen Barca und Leo Messi wirklich ab? Barcelonas Präsident deutet an, dass La Pulga schon länger Kontakt zu PSG hatte.

Präsident Joan Laporta vom spanischen Spitzenklub FC Barcelona hat sich zum Abschied von Superstar Lionel Messi im Sommer geäußert. Dieser war ablösefrei zu PSG gewechselt, nachdem er sich mit den finanziell schwer angeschlagenen Blaugrana nicht auf eine Verlängerung seines Vertrag geeinigt hatte. Laporta verkündete nun, Messi habe schon länger eine Offerte aus Paris vorgelegen. Trotzdem habe er gehofft, der sechsmalige Weltfußballer würde auch gratis für Barca auflaufen.

Laporta führte im Gespräch mit RAC1 aus, wie er das Ende der gescheiterten Verhandlungen mit Messi Anfang August erlebte: „In allerletzter Minute hatte ich Hoffnung, dass Messi sagt, er spielt umsonst für uns. Das hätte mir gefallen und das hätte mich überzeugt. Ich glaube auch, die Liga hätte es akzeptiert. Allerdings kann man das von einem Spieler seines Kalibers auch nicht wirklich verlangen.“

Lionel Messi wechselte vom FC Barcelona zu PSG

Hintergrund: Barcelona musste in der vergangenen Transferperiode massiv Gehaltskosten einsparen, weil der Klub deutlich über der Obergrenze der spanischen Liga lag. Laporta betonte, dass er nichts bereue und nur daran denke, „das Beste für Barca zu tun.“ Man dürfe die Institution „nicht gefährden.“

Der Klubchef glaubt allerdings auch, dass Messis schneller Abschied zu PSG dann nicht ganz so überraschend kam: „Alles deutet darauf hin, dass er zu dem Zeitpunkt schon das Angebot von PSG hatte. Jeder wusste es. (…) Wir wussten von Messi, dass es eine sehr gute Offerte gab.“

Laporta erklärte: „Ich bin Messi nicht…