Börse in Frankfurt
Dax vor US-Jobbericht leicht im Minus

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

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Vor dem US-Arbeitsmarktbericht haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Der Leitindex Dax fiel am Freitag um 0,24 Prozent auf 15.214,23 Punkte.

Vor dem US-Arbeitsmarktbericht haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Der Leitindex Dax fiel am Freitag um 0,24 Prozent auf 15.214,23 Punkte.

Der Dax erlebte zwar in dieser Woche turbulente Tage mit einem zwischenzeitlichem Rutsch bis fast auf das Mai-Tief von 14.816 Punkten. Auf Wochensicht deutet sich aber ein moderates Plus an.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte notierte 0,10 Prozent im Minus bei 33 471,66 Punkten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone fiel ebenfalls leicht.

Nach dem durchwachsenen jüngsten US-Arbeitsmarktbericht rechneten die Börsianer diesmal mit einer stärkeren Erholung. Bei einem starken Arbeitsmarktbericht könnte die US-Notenbank erwartungsgemäß ihre Pandemie-Notkäufe von Staatsanleihen zur Konjunkturstützung reduzieren.

Das «Gespenst der US-Zahlungsunfähigkeit» sei zwar vertrieben, hieß es. Allerdings nur bis zur Vorweihnachtszeit. Damit habe die US-Schuldengrenze das Potenzial, eine Jahresendrally an den Börsen frühzeitig zu ersticken oder gar komplett zu verhindern.

Unter den Einzelwerten stehen zum Wochenschluss unter anderem Immobilienunternehmen im Blick. Der Dax-Konzern Vonovia könnte vor dem Einstieg bei dem in schweres Fahrwasser geratenen Branchenkollegen Adler Group stehen. Vonovia hat das Recht, über die nächsten 18 Monate einen Anteil von 13,3 Prozent an Adler zum Preis von 14 Euro je Aktie zu erwerben. Allerdings will sich Vonovia die Zeit nehmen, den Immobilienbestand erst…