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Unruhe in der Union
„Personalschlacht“ vermeiden: CDU-Parteichef Laschet deutet Rückzug an

Armin Laschet, CDU-Parteichef und Kanzlerkandidat der Union

© Michael Kappeler/ / Picture Alliance

Nach dem für die Union desaströsen Wahlergebnis bei der Bundestagswahl gilt Kanzlerkandidat und CDU-Parteichef Armin Laschet als angezählt. Nun deutet er seinen Rückzug an.

Dieser Text wird fortlaufend aktualisiert.

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat angedeutet, eigene Ambitionen für mögliche Jamaika-Verhandlungen mit Grünen und FDP zurückzustellen. „Wenn es mit anderen Personen besser geht, dann gerne“, sagte der CDU-Chef am Donnerstag in einer Informations-Schaltkonferenz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur aktuellen Lage der Union, wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) von Teilnehmern erfuhr. Weiter sagte er demnach: „Erst steht das Projekt, und dann die Person.“

Auch der „Spiegel“ habe aus Unionskreisen erfahren, dass Laschet eine personelle Neuaufstellung an der Parteispitze einleiten wolle. Er wolle in jedem Fall eine „Personalschlacht“ vermeiden, wurde er von Teilnehmern nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Bild“ zitiert.

Um 18.30 Uhr wird ein Statement von Laschet zum Fortgang der Sondierungsgespräche im Konrad-Adenauer-Haus erwartet.

Kreise: Armin Laschet kündigt personelle Neuaufstellung an

Laschet kündigte nach Angaben von mehreren Teilnehmern eine personelle Neuaufstellung auf einem Parteitag an – von der Spitze bis in die Gremien – ohne dabei ein konkretes Datum zu nennen. Die Partei brauche demnach einen gemeinsamen Konsensvorschlag, so wie er es in Nordrhein-Westfalen jetzt mit Henrik Wüst gemacht habe. Laschet hatte den nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Wüst am Dienstag als Nachfolger vorgeschlagen – als Ministerpräsident und…