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Unruhe in der Union
Laschet spricht von Jamaika-Verhandlungen ohne ihn – und deutet Rücktritt als Parteichef an

Armin Laschet, CDU-Parteichef und Kanzlerkandidat der Union

© Michael Kappeler/ / Picture Alliance

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat angeboten, dass man ein Jamaika-Bündnis auch ohne ihn persönlich verhandeln könne. Die Partei solle sich zudem personell neu aufstellen und er wolle diesen Prozess moderieren.

Armin Laschet stellt die Möglichkeit in den Raum, dass Verhandlungen über ein Jamaika-Bündnis aus Grünen, FDP und Union auch ohne ihn persönlich stattfinden kann. „An Personen wird es nicht scheitern und es geht nicht um die Person Armin Laschet“, sagte der Kanzlerkandidat der Union am Donnerstagabend in Berlin. Seine Partei aber stehe inhaltlich voll zu einem möglichen Jamaika-Bündnis und etwaigen Verhandlungen dazu: „Das Angebot der CDU steht bis zur letzten Sekunde der Regierungsbildung.“

Außerdem deutete Laschet einen möglichen Rückzug als Parteivorsitzender an. Die personelle Neuaufstellung in der Union müsse vorangetrieben werden und er wolle diesen Prozess moderieren, so Laschet.

Zuvor war bereits aus einem internen Treffen der Union nach außen gedrungen, dass Laschet nicht unbedingt selbst mögliche Verhandlungen um ein Jamaika-Bündnis führen wollen würde. Es gehe um das Projekt und nicht die Personen, habe er gesagt. Laschet sagte demnach, die CDU brauche eine personellen Neuanfang in sämtlichen Gremien. Er stehe bereit, diesen Prozess zu moderieren.

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fs
DPA

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