Serie: So geht Geldanlage

Vermögensaufbau
So verlieren Sie die Angst vor Aktien – und schaffen sich eine lohnende Altersversorgung

Weniger grübeln, bitte: Deutschlands Angst vor Aktien sitzt tief. 

© Deagreez / Getty Images

Wenn es um Geldanlage und Finanzen geht, sind die Deutschen eine Katastrophe: Ängstlich, konservativ, dickköpfig. Mit dem Ergebnis, dass das Geld immer noch auf dem ertragslosen Sparkonto landet. Der stern erklärt in einer neuen Serie, wie auch Anfänger die Angst vor Aktien verlieren.

Es ist zum verrückt werden: Das Sparbuch ist faktisch tot. Zinsen bekommt man für sein Erspartes dort zumindest nicht mehr. Wer sein Geld mehren möchte, muss in Aktien investieren. Doch Unwissenheit und Ängste lassen die Deutschen zögern: Aktien kaufen? Oh, besser nicht.

Dabei ist die Geldanlage mit Aktien nicht kompliziert oder gefährlich – wenn man sich an ein paar Spielregeln hält. Und da wird es kniffelig. Denn nur elf Prozent der Haushalte besitzen Aktien, so eine Bundesbank-Studie. Die Gründe dafür: Aktien seien zu unsicher, so eine Auswertung des Deutschen Aktieninstituts und der Stuttgarter Börse . Viele Befragten gaben an, zu wenig über Aktienmärkte zu wissen. Fast der Hälfte der Befragten war das ganze Thema zu umständlich. 

Aktien sind renditestark

Kurz gesagt: Die Sparer lassen bares Geld liegen. Denn auf lange Sicht, abseits kurzfristiger Kursschwankungen, sind Aktien nun einmal die renditestärkste Geldanlage. Selbst diejenigen, die kurz vor der Finanzkrise ordentlich am Aktienmarkt investiert haben, können sich über eine Rendite von rund fünf Prozent freuen. Wer auf lange Sicht an den Aktienmärkten investiert, kann sich über ein ordentliches Plus freuen: Rund 8 Prozent sind mit DAX-Aktien jährlich drin.

Die Unwissenheit sollte Sparer nicht von den Aktienmärkten…