Ein Tor beim Länderspieldebüt, das ihn selbst flashte. Karim Adeyemi stand nicht nur das erste Mal mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem Feld. Er traf auch noch im WM-Qualifikationsspiel gegen Armenien (6:0). Klar, dass dieses junge Talent jetzt allen Routiniers der großen Vereine Bayern München, Borussia Dortmund und FC Chelsea in puncto Aufmerksamkeit den Rang abläuft. Und nicht nur das: Namenhafte deutsche Klubs jagen den 19-jährigen Stürmer, der für den österreichischen Bundesligisten Red Bull Salzburg spielt.

Der (Um-)Weg des erfolgreichen Stürmers

In München wurde er als Sohn eines nigerianischen Vaters, eines Ex-Fußballers, und einer rumänischen Mutter geboren. Wegen seiner Hautfarbe wurde er als Kind immer wieder angefeindet und mit Rassismus konfrontiert. „Meine Mutter litt am meisten darunter. Vielleicht waren es diese Erfahrungen, die mich stärker gemacht haben“, sagte er dem österreichischen Magazin Der Standard. „So etwas sollte es heute nicht mehr geben.“

Seine Fußballkarriere begann in der Jugendmannschaft des TSV Forstenried, einem Verein im gleichnamigen Münchener Stadtteil, in dem Adeyemi aufwuchs. Bayern München wurde auf den Stürmer aufmerksam, und so wechselte er als Achtjähriger in die Jugend des deutschen Rekordmeisters. So kam er seinem großen Idol Arjen Robben ganz nah, in dessen Fußstapfen er treten wollte. „Sein Dribbling, sein Abschluss – ich wollte immer wie Robben sein“, sagte der Angreifer zu Goal.com.

Arjen Robben ist Karim Adeyemis großes Idol

Absage an Chelsea, Wechsel nach Österreich

Bei den Bayern angekommen, konnte der junge Fußballer aber nicht überzeugen. Er verließ den Verein nach nur zwei Jahren. Nächste Station: die SpVgg Unterhaching aus dem Münchener Umland. Adeyemi wurde zuvor bei einem Hallenfußballturnier gescoutet. Ein großes Glück, denn in Unterhaching begann der Angreifer endlich aufzublühen. Als Klubs wie Chelsea um ihn warben, erteilte er ihnen sogar eine Absage. Offenbar zum…