Dass die südkoreanische Filmindustrie einiges zu bieten hat, weiß man spätestens seit dem Oscar-Erfolg „Parasite“(2019) des Regisseurs Bong Joon-ho, der auch beim weltweit wichtigsten Filmfestival in Cannes abräumte.  Jetzt macht eine südkoreanische Serie auf Netflix weltweit von sich reden: Rund um den Globus verfolgen viele Menschen gebannt das „Squid Game“ (Originaltitel: „Ojing-eo Geim“, auf Deutsch: „Tintenfisch-Spiel“), das unter der Ägide von Regisseur Hwang Dong-hyuk entstand.

Darum geht es: Menschen mit Geldproblemen kämpfen in einer Gameshow darum, einen großen Preis zu gewinnen. Um Multimillionäre zu werden, müssen sie zunehmend brutaler werdende Kinderspiele absolvieren – die allerdings tödlich enden können.

„Squid Game“ und andere Survival-Filme

„Squid Game“ (2021)

Innerhalb von zwei Wochen wurde die südkoreanische Serie zum meistgesehenen Programm von Netflix in mindestens 90 Ländern. 456 Menschen, die hoch verschuldet sind, werden eingeladen, an einer Reihe von Kinderspielen teilzunehmen und eine Menge Geld zu gewinnen. Wer verliert, wird getötet. Das gewalttätige, süchtig machende Überlebensdrama gehört zu einem Filmgenre mit einer langen Tradition.

„Squid Game“ und andere Survival-Filme

„As the Gods Will“ (2014)

„Squid Game“ wird vorgeworfen, den japanischen Film „As the Gods Will“ zu plagiieren. Darin nehmen jedoch Schülerinnen und Schüler an dem Spiel teil. Oben: Regisseur Takashi Miike und die Schauspieler Hirona Yamazaki und Sota Fukushi zeigen Köpfe von Daruma-Puppen bei einer Filmpremiere. Wie in der koreanischen Serie ist es eine Puppe, die das tödliche Spiel „Rotes Licht, grünes Licht“ anführt.

„Squid Game“ und andere Survival-Filme

„Battle Royale“ (2000)

Kinji Fukasakus dystopischer Thriller folgt einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die von einer totalitären Regierung gezwungen werden, beim jährlichen „Battle Royale“ um ihr Überleben zu kämpfen, bis ein Sieger gefunden ist. Von der…