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Nach Sondierungen mit CDU: Grüne kündigen weitere Beratungsgespräche an

„Konstruktive und sachliche Gespräche“: Nach einem Treffen zwischen Union und Grünen gehen die Sondierungen in die nächste Runde

© Michael Kappeler / Picture Alliance

Am Dienstag haben sich Grüne und Union zu ersten Sondierungsgesprächen getroffen. Beide Parteien betonten, das Gespräch sei konstruktiv und sachlich gewesen. Die Grünen ziehen sich nun erneut zu Beratungen zurück.

Union und Grüne haben am Dienstag ihr Sondierungsgespräch gestartet, um Möglichkeiten für eine Regierungszusammenarbeit auszuloten. Beide Seiten betonten bei der anschließenden Pressekonferenz, dass das Gespräch sehr konstruktiv und sachlich verlaufen sei. „Es waren gute Gespräche“, sagte CDU-Chef Armin Laschet und räumte gleichzeitig ein: „Dabei wurden auch Gegensätze offengelegt.“ Diese seien aber überwindbar. Die Vorsitzenden von CDU und CSU haben zudem die Hoffnung auf eine Fortsetzung geäußert.

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock betonte, beide Parteien stünden bei der ökologischen Transformation und der Modernisierung Deutschlands beieinander. Nach dem Abschluss einer ersten Reihe von Sondierungsgesprächen hat die Grünen-Spitze nun interne Beratungen angekündigt, wie es weitergehen soll. Die Grünen und auch die FDP würden nun sicherlich die Gespräche insgesamt in ihren Gremien bewerten, sagte Grünen-Chef Robert Habeck am Dienstag nach dem Sondierungsgespräch von Union und Grünen in Berlin.

Parteien streben zügige Dreier-Gespräche an

Das Treffen bildet den Abschluss der ersten bilateralen Gesprächsrunden zwischen den Parteien, die für eine Regierungsbildung in Frage kommen. Die Grünen nahmen mit ihrem zehnköpfigen Verhandlungsteam daran teil, die CDU war ebenfalls mit zehn und die CSU mit fünf Unterhändlern vertreten.

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