Corona-Regeln im US-Profisport
Weil er nicht geimpft ist: Kyrie Irving entgehen 380.000 US-Dollar – pro Spiel

Ohne Corona-Impfung kein Gehalt: Dem NBA-Profi Kyrie Irving könnte in der gesamten Saison ein Verdienst von 15 Millionen US-Dollar entgehen

© Carlos Osorio / DPA

Sich nicht gegen Corona impfen zu lassen, kann in den US-Profiligen NBA und NHL richtig teuer werden. Das zeigt der Fall des Basketball-Superstars Kyrie Irving.

Wer Profisportler ist in den USA, lässt sich besser impfen. Sonst könnte der Fall so laufen wie bei Kyrie Irving. Wegen der Corona-Impfpflicht wird es an diesem Freitag wohl zum ersten Mal richtig teuer für den NBA-Profi. Die Brooklyn Nets treffen in der Vorbereitung auf Titelverteidiger Milwaukee Bucks. Und der 29 Jahre alte Basketballer wird allem Anschein nach nicht spielen. Nicht spielen dürfen. Die Vorschriften in New York zwingen ihn vor dem Betreten einer Sporthalle zur Vorlage eines Impfnachweises. Hat er den nicht, fällt er den zwischen Liga und Gewerkschaft ausgehandelten Corona-Regeln zufolge in die Kategorie der ungeimpften Profis und verliert in diesem Szenario damit sein Recht auf Bezahlung. US-Medien haben Irvings Verlust am Montag mal ausgerechnet: 380.000 US-Dollar. Pro Partie.

„Lass dich impfen!“: Dringende Appelle an Kyrie Irving

Sollte Irving also tatsächlich alle 41 Heimspiele der am 19. Oktober beginnenden NBA-Saison aus diesem Grund verpassen, summiert sich das auf mehr als 15 Millionen US-Dollar. Offiziell ist der Impfstatus des in Australien geborenen Ausnahmespielers nicht bekannt, aber alle Indizien weisen darauf hin, dass er nicht geimpft ist. Selbst New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio machte einen öffentlichen Aufruf: „Lass dich impfen“, sagte der Politiker. „Deine Fans wollen dich sehen. Wir alle wollen dich zurück. Deine Teamkollegen wollen dich zurück.“ Beim Anlauf auf den Titel kann Nets-Trainer Steve Nash von seinem…