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Audi produziert die meisten E-Fahrzeuge im VW-Werk Zwickau

Im Volkswagen-Werk in Zwickau baut Audi die meisten seiner vollelektrischen Fahrzeuge. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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Im Frühjahr kehrte Audi an seinen Gründungsort zurück. Seither werden in Zwickau wieder Autos mit den vier Ringen gebaut – inklusive vollelektrischem Antrieb. Die VW-Tochter erhofft sich davon auch zusätzliches Know-how für ihr Stammwerk.

Rund ein halbes Jahr nach dem Start des Q4 e-tron hat sich Zwickau für Audi zum größten Produktionsstandort für Elektrofahrzeuge entwickelt.

«Wir sind gekommen, um zu bleiben», sagte der Leiter der Audi-Elektrobaureihe, Fermín Soneira Santos, am Dienstag. «Wir sind die nächsten sieben Jahre hier und wahrscheinlich auch darüber hinaus.» Genaue Stückzahlen wollte Audi nicht nennen.

Außer im Zwickauer VW-Werk baut der Hersteller vollelektrische Fahrzeuge auch in Neckarsulm und Brüssel. Als erstes E-Auto am Stammsitz Ingolstadt ist der Q6 geplant, dessen Markteinführung 2023 sein soll. Derzeit unterstützen rund 350 Audi-Mitarbeiter die Fertigung in Zwickau. Sie sollen so Erfahrungen zur Elektromobilität sammeln und diese künftig an ihren Heimatstandorten einbringen.

Der Anteil reiner E-Fahrzeuge an den Auslieferungen insgesamt lag laut Audi im ersten Halbjahr bei 3,3 Prozent (Vorjahreszeitraum: 2,7 Prozent). Ab 2026 will die Volkswagen-Tochter neue Modelle nur noch mit Elektroantrieb auf den Markt bringen und die Produktion von Autos mit Verbrennungsmotor bis 2033 schrittweise auslaufen lassen.

Der aktuelle Chipmangel trifft das Werk Zwickau nach den Worten von Stefan Loth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH, weniger stark als andere Standorte. «Wir haben priorisierte Teileversorgung», sagte er. Zwar habe es auch hier Kurzarbeit…