903 Tage mussten die Radprofis und Fans wegen der Corona-Pandemie auf die 118. Auflage des Klassikers Paris-Roubaix warten. Dafür geriet das „Hölle des Nordens“ getaufte Rennen am Sonntag zu einer besonders spektakulären und spannenden Tortur von knapp 260 Kilometern, von denen rund 50 Kilometer über Kopfsteinpflasterpassagen führen, die teilweise noch aus der Zeit Napoleons stammen.

Langanhaltender Dauerregen, dazu mehr als 20 Stürze – das Radsport-Monument wurde seinem berüchtigten Ruf von Beginn an gerecht. Die schnellsten Beine des Tages hatte am Ende der italienische Rad-Europameister Sonny Colbrelli, der sich im Zielsprint gegen den Belgier Florian Vermeersch und Topfavorit Mathieu van der Poel (Niederlande) durchsetzte.

Erstmals in der Geschichte von Paris-Roubaix gab es am Samstag auch ein Rennen für Frauen, das die Britin Elizabeth Deignan für sich entschied.

Die besten Bilder einer wahren Regen- und Schlammschlacht finden Sie in unsrer Fotostrecke.

mod