Durch den Zyklon „Shaheen“ sind im Iran und im Oman mindestens neun Menschen ums Leben gekommen: Im Iran starben nach Angaben der Behörden sechs Menschen in der südöstlichen Provinz Sistan-Balutschistan. In der omanischen Hauptstadt-Provinz Maskat starben zwei asiatische Arbeiter, als ein Erdrutsch an einem Berg ihre Unterkunft in einem Industriegebiet zerstörte. Dort könnte es weitere Opfer geben, hieß es. Außerdem ertrank ein Kind in einer Sturzflut.

„Widrige Bedingungen“

Im Oman wurde für Sonntag und Montag eine arbeits- und schulfreie Zeit ausgerufen – „aufgrund der widrigen klimatischen Bedingungen“. Einige Flüge vom und zum internationalen Flughafen Maskat wurden ausgesetzt, „um jegliches Risiko zu vermeiden“.

Überschwemmt: Straße in Mascat im im Sultanat Oman

Der Gouverneur von Sistan-Balutschistan im Iran teilte mit, „Shaheen“ habe erhebliche Schäden an der Infrastruktur angerichtet, insbesondere an Stromleitungen und Straßen.

Der Wirbelsturm versetzte auch die Vereinigten Arabischen Emirate in „höchste Alarmbereitschaft“. In Al-Ain an der Grenze zum Oman wurden vorsichtshalber Bauarbeiten ausgesetzt. Die Behörden riefen die Bewohner der Emirate auf, Strände und andere potenziell gefährdete Gebiete zu meiden.

wa/ehl (afp, dpa)