Mit drei Nullrunden hat die Springreit-Equipe der Niederlande sich den prestigeträchtigen Sieg Nationenpreis-Finale von Barcelona gesichert. Als Harrie Smolders auf als letzter Reiter des Teams Oranje ohne Fehler blieb, stand der Sieg fest. Seine beiden Teamkollegen Maikel van der Vleuten auf Beauville und Willem Greve auf Carambole waren ebenfalls fehlerfrei geblieben. Sanne Thijsen leistete sich mit Con Quidam einen Abwurf und lieferte das Streichergebnis. Auf den weiteren Plätzen folgten Irland und Belgien.

Daniel Deußer und Killer Queen mit schlechtem Auftakt

Für die deutsche Equipe um den Sieger des Großen Preises beim CHIO in Aachen, Daniel Deußer, lief es von Anfang an nicht nach Plan. Nachdem die Deutschen am Freitag die Qualifikation noch gewonnen hatten, riss Startreiter Deußer mit Killer Queen im Finale gleich den ersten Sprung. Nach einer Verweigerung und einigen Zeitfehlern stand nach seinem Ritt gleich das Streichergebnis – die drei anderen mussten fehlerfrei bleiben, um um den Sieg mitzureiten.

Das schaffte allerdings nur Europameister André Thieme auf Chakaria, während David Will mit C-Vier und Schlussreiter Christian Ahlmann auf Clintrexo einige Fehlerpunkte sammelten. Schlussendlich kamen die Deutschen nur auf den sechsten Rang unter den acht Finalisten.

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CHIO Aachen

Wegen seiner langen Tradition, des riesigen Turniergeländes, des anspruchvollen Parcours und des großzügigen Preisgeldes, gilt der deutsche CHIO in Aachen als wichtigstes Reitturnier der Welt – das „Wimbledon des Pferdesports“. Besonderes Highlight neben dem Großen Preis der Springreiter, der die Turnierwoche abschließt, ist der Nationenpreis im Springen, der unter Flutlicht ausgeritten wird.

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Da soll ich runter? Diese Frage hat sich wohl schon manches Pferd gestellt, das in Hamburg-Klein Flottbek auf dem Großen Wall stand. Der 1230 Meter lange Parcours, der seit 1920 in unveränderter…