Dietmar Hamann kritisiert Bundestrainer Hansi Flick wegen Ridle Baku: „Für mich unverständlich“

Hansi Flick DFB Germany 0921

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Ridle Baku ist einer von zwei gestrichenen Spielern im DFB-Aufgebot. Für Didi Hamann ist die Nicht-Berücksichtigung des Wolfsburgers „unverständlich“.

Dietmar Hamann hat Bundestrainer Hansi Flick wegen der Nichtberücksichtigung des Wolfsburgers Ridle Baku für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft kritisiert. „Für mich ist das unverständlich“, sagte der TV-Experte am Samstag bei Sky.

„Er ist 23 Jahre alt und hat letzte Woche in Hoffenheim ein tolles Tor geschossen. Auch unter der Woche hat er in der Champions League gut gespielt. Es ist, seitdem er vor drei Jahren in Mainz in die erste Mannschaft kam, ein kometenhafter Aufstieg“, betonte Hamann.

In Wolfsburg habe sich Baku ganz wunderbar entwickelt und sei eine ernste Option für die rechte Abwehrseite in der Nationalmannschaft. „Deswegen wundert es mich sehr“, so Hamann.

Flick zu Baku-Verzicht: „Muss keine unnötige Reise mitmachen“

Um Baku hatte es während der letzten Abstellungsphase ein wenig Trubel gegeben, als Flick den Spieler nach dem ersten von insgesamt drei Qualifikationsspielen wieder zurück nach Wolfsburg geschickt hatte.

Im kicker (Montagsausgabe, Anm. d. Red.) erläutert Flick nun seine Entscheidung. „Ich hatte wegen Baku mit seinem Trainer Mark van Bommel und auch mit Sportdirektor Marcel Schäfer gesprochen. Beide fanden es gut, dass wir die Situation offen angesprochen haben. Auch sie fanden es sinnvoll und richtig, ihn nicht mitzunehmen, damit er keine unnötige Reise mitmachen muss, sondern stattdessen zu Hause im Verein trainieren kann. Es wurde alles sauber kommuniziert.“

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