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Inflation: Gewerkschaft verlangt Gegensteuern der Politik

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE, aufgenommen vor Beginn einer Betriebsversammlung. Foto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

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Die Inflation in Deutschland hat erstmals seit 28 Jahren wieder die Vier-Prozent-Marke überschritten. Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis fordert von der neuen Regierung, entschlossen gegenzusteuern.

Der Chef der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, hat angesichts der steigenden Inflation ein Gegensteuern der Politik verlangt.

Vassiliadis sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Wir erleben in Deutschland und Europa einen Schub der Energiepreise in lange nicht mehr gekanntem Ausmaß. Es braucht jetzt schnell eine neue Regierung, damit die Politik hier entschlossen gegensteuern kann. Derzeit wachsen sowohl die sozialen wie auch die konjunkturellen Risiken täglich.»

Die Politik halte die Hebel zur Entlastung der Menschen selbst in der Hand, so Vassiliadis. Mehr als die Hälfte des Strompreises etwa entfalle auf staatliche Abgaben und Umlagen.

Erstmals seit knapp 28 Jahren hat die Inflation in Deutschland wieder die Vier-Prozent-Marke überschritten. Angeheizt vor allem von höheren Energiekosten legten die Verbraucherpreise im September gegenüber dem Vorjahresmonat nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 4,1 Prozent zu.

Vassiliadis sagte weiter: «Es steht außer Frage, dass sich die Inflation auch in der künftigen Lohnentwicklung widerspiegeln muss. Denn zur Verteuerung gesellt sich angesichts von Nullzinsen noch eine drastische Entwertung des Ersparten. Wir als IG BCE werden nicht tatenlos zusehen, wie die Inflation das hart erarbeitete Geld der Beschäftigten in unseren Branchen auffrisst.»

Ende November soll die Forderungsempfehlung des…