Sehen Sie im Video: Giftnotruf warnt vor Handy-Apps für Pilzsammler.

Neue praktische Apps versprechen einfache Hilfe. Doch die sammelfreudigen Ausflügler sollten sich nicht auf Apps oder Suchmaschinen verlassen.
Davor warnt jetzt das Giftinformationszentrum (GIZ) Nord. Denn die Informationen seien nicht ausreichend, um Pilze sicher zu identifizieren. Die erschreckende Zahl: Rund 1.000 Pilzvergiftungen und Verdachtsfälle pro Jahr werden dem Notruf üblicherweise gemeldet. Der Verzehr von giftigen Pilzen kann unter Umständen tödlich enden. Die Symptome einer Pilzvergiftung ähneln denen einer Lebensmittelvergiftung. Sie reichen von starken Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Übelkeit über Halluzinationen und Bewusstseinsstörungen, Angstattacken, Schwindel, Atembeschwerden, Muskelzuckungen bis zu Krämpfen, Herzrasen, beschleunigtem Puls und Hitzegefühl. Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung sollten Sie sofort zum Arzt gehen oder die Giftnotrufzentrale anrufen. Giftnotruf Berlin Charité 030 19240