Account gesperrt
Donald Trump will zurück auf Twitter – und zieht dafür vor Gericht

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump war immer gerne auf Twitter unterwegs – bis sein Account gesperrt wurde

© Olivier DOULIERY / AFP

Nach dem Sturm auf das Kapitol wurde der ehemalige US-Präsident Donald Trump auf Twitter gesperrt – wegen Aufrufen zur Gewalt. Doch der Ex-Präsident scheint sein liebstes soziales Netzwerk arg zu vermissen. Jetzt will er dorthin zurück – mit juristischen Schritten.

Der frühere US-Präsident Donald Trump setzt seinen juristischen Kampf gegen die Sperrung seines Twitter-Kontos fort. Trump beantragte am Freitag (Ortszeit) bei einem Gericht in Florida eine einstweilige Verfügung gegen den Kurznachrichtendienst – mit dem Ziel, die Blockade seines Accounts aufzuheben. In dem Gerichtsdokument argumentiert der Republikaner unter anderem, Twitter sei von Mitgliedern des US-Kongresses gezwungen worden, ihn zu zensieren. Der Kurznachrichtendienst übe außerdem ein Maß an Macht und Kontrolle über den politischen Diskurs des Landes aus, das „unermesslich“, „historisch beispiellos“ und „zutiefst gefährlich“ für eine offene demokratische Debatte sei.

Donald Trump: Schon im Juli Klage eingereicht

Twitter – wie auch Facebook und Youtube – hatten Trumps Konten im Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps – und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete. Außerdem behauptet er nach wie vor ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei. Damit heizte er die Stimmung im Land auf.

Twitter, wo Trump mehr als 80 Millionen Nutzer folgten, war für ihn bis dahin die wichtigste Kommunikationsplattform. Der Ex-Präsident wehrt sich bereits seit längerem gegen die Sperrung seines Accounts. Schon im…