Auszeichnung
Rumäniens Präsident Klaus Iohannis mit Karlspreis geehrt

Klaus Iohannis im Aachener Dom. Foto: Federico Gambarini/dpa

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Wegen der Corona-Pandemie konnte der Karlspreis erst mit Verspätung verliehen werden. Bei der Zeremonie wurde Klaus Iohannis vor allem auch als Brückenbauer geehrt.

Der rumänische Präsident Klaus Iohannis hat am Samstag in Aachen den Internationalen Karlspreis erhalten. Iohannis wurde als Brückenbauer zwischen Ost und West mit dem renommierten Preis geehrt.

Damit werden Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

In seiner Festrede würdigte EU-Ratspräsident Charles Michel in teils persönlichen Worten die methodische und prinzipientreue Haltung des Karlspreisträgers. Der rumänische Präsident war bereits im Dezember 2019 als Preisträger bekanntgegeben worden. Durch die Corona-Pandemie verzögerte sich die Preisverleihung fast eineinhalb Jahre.

An der Zeremonie im Krönungssaal des Aachener Rathauses nahmen auch frühere Preisträger teil. Darunter Martin Schulz, Wolfgang Schäuble, die litauische Ex-Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite und der erste hauptamtliche Präsident des Europäischen Rates, Herman van Rompuy. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident, der aus Aachen stammende CDU-Vorsitzende Armin Laschet, hatte seine Teilnahme abgesagt.

dpa

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