Jude Victor William Bellingham wird möglicherweise eines Tages auf die Zeit bei Borussia Dortmund zurückblicken und sich erinnern, wie seine große Karriere begann. Seit Juli 2020 ist der junge Engländer beim BVB unter Vertrag, und man darf angesichts des Interesses mehrerer Mannschaften aus der Premier League davon ausgehen, dass der BVB für Bellingham mehr Station als Stammverein werden dürfte. Einerseits. 

Millionen-Summe

Auf der anderen Seite hat Borussia Dortmund den Vertrag für den englischen Nationalspieler erst in diesem Sommer bis 2025 verlängert – als der junge Mann 18 wurde. Doch zu glauben, dies könnte zwingend die Grundlage für ein dauerhaftes Engagement bieten, so naiv ist beim BVB niemand. Nicht umsonst spekulieren Boulevardmedien bereits über einen Transfer von 100 Millionen oder mehr, um den aus Stourbridge in England stammenden Mittelfeldmann loszueisen. Vielleicht blättert Manchester United eine solche Summe hin. 

Es sieht aus, als wollte Torschütze Donyel Malen (links) dem Passgeber Jude Bellingham vor Freude in die Schulter beißen. Aber es sieht nur so aus

Bellingham ist – wie gesagt – erst 18, machte aber beim 1:0-Sieg (1:0) im Champions-League-Gruppenspiel gegen Sporting Lissabon deutlich, was seine Klasse ausmacht. In der 17. Minute setzt er den Ball selbst an den Pfosten. In der 37. Minute ist der Engländer dann derjenige, der die letztlich spielentscheidende Szene einleitet und Torschützen Donyell Malen per Steilpass an den Sechzehner schickt. Und auch nach dem Treffer kann man den Eindruck gewinnen, dass der 1,86 Meter große Bellingham im Mittelfeld die Gegner, aber auch Mitspieler überragt. Erst nach seiner gelben Karte wegen einer Grätsche kurz vor der Halbzeitpause nimmt sich Bellingham etwas zurück. 

Rooney spielerisch längst im Sack

Als Bellingham in Dortmund begann, nannte er die englische Kampfmaschine Wayne Rooney als sein Vorbild. Spielerisch hat er Rooney, einen der Helden der „Three lions“ genannten Nationalelf,…