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IG Metall: Termin für Airbus-Konzernumbau verschoben

Die Gewerkschaft IG-Metall fordert von Airbus einen Sozialtarifvertrag. Foto: Markus Scholz/dpa

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Der Druck ist erst mal raus. Nach Gewerkschaftsangaben haben sich Airbus und die IG Metall darauf verständigt, sich beim geplanten Konzernumbau mehr Zeit für die Suche nach einer Lösung zu geben.

Der ursprüngliche Umsetzungstermin für den Konzernumbau bei Airbus ist nach Gewerkschaftsangaben vom Tisch.

Arbeitgeber und die IG Metall hätten sich in ihrer dritten Verhandlungsrunde darauf verständigt, den Termin für Änderungen bei Airbus Operations und Premium Aerotec am 1. Januar 2022 zunächst zurückzustellen, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen hätten die Verhandlungspartner verabredet, ein Gesamtpaket zur Lösung aller Themen zu schnüren. Das betreffe die Bereiche Abspaltung, mögliche Investoren und Standorte.

Friedrich nannte die Gespräche am Hamburger Flughafen konstruktiv. Nun würden sechs Wochen lang in gemeinsamen Arbeitsgruppen Lösungsvorschläge erarbeitet. Die nächste Verhandlungsrunde sei für den 9. November vereinbart worden. «Dadurch, dass wir die Gespräche fortsetzen, werden wir jetzt nicht weiter über Warnstreiks oder ähnliches nachdenken müssen», sagte Friedrich. Der Druck sei erst mal aus dem Kessel.

Rund 13.000 Beschäftigte betroffen

Airbus wollte ursprünglich Anfang 2022 Teile von Airbus Operations und große Teile von Premium Aerotec in einer neuen Tochter aufgehen lassen. Zudem soll eine neue Einheit entstehen, die sich auf die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten konzentriert. Für dieses Unternehmen, das auch andere Kunden bedienen soll, strebt Airbus die Verbindung mit einem «starken, externen Partner» an. Davon betroffen…