Medienberichte
Konsequenz aus Wahlergebnis: Robert Habeck soll grüner Vizekanzler werden

Annalena Baerbock hat ihre Chance gehabt – jetzt soll Co-Vorsitzender Robert Habeck zeigen, ob er Vizekanzler kann

© Christoph Soeder / DPA

Bei der diesjährigen Bundstagswahl holten die Grünen ihr bestes Ergebnis. Um die Kanzlerin zu stellen, reicht es aber bei Weitem nicht. Jetzt will sich die Partei um den Posten des Vizekanzlers bemühen – und schickt offenbar Robert Habeck ins Rennen.

Die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck haben schon vor den Verhandlungen über eine Regierungsbildung geklärt, wer als Vizekanzler in Frage käme. Wie die „Frankfurter Allgemein“ berichtet, soll Habeck in einer künftigen Regierungskoalition mit Beteiligung der Grünen diesen Posten übernehmen.

Bei einer Pressekonferenz am Montag sagte der der Co-Vorsitzender der Grünen, dass man die anstehenden Verhandlungen zur Bildung einer Koalition gemeinsam führen werde. Es gehöre zur Verantwortung, dass man „gut vorbereitet und geklärt“ in solche Gespräche gehe. Diese Klärung werde man nicht zu Markte zu tragen. „Aber gehen Sie davon aus, dass wir komplett sortiert sind.“ Für wen sich die beiden entschieden haben, verrieten sie aber nicht. Es deutet aber einiges auf Habeck hin.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Online) berichtete, dass die beiden sich schon vor längerer Zeit für den Fall eines schlechten Wahlergebnisses auf Habeck als Vizekanzler verständigt hätten. Baerbock habe ihre Chance gehabt, heiße es nun in der Partei. Mit den personellen Konsequenzen müsse man deutlich machen, dass die Grünen nicht einfach in der bisherigen Formation weitermachen könnten, sondern „verstanden haben“. Der Deutschen Presse-Agentur wurden die Angaben aus Parteikreisen bestätigt.

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