von Axel Palm
27.09.2021, 18:34 Uhr

Deos gibt es als Spray, Stick und inzwischen auch als Creme. Nur eines eint die verschiedenen Aggregatzustände: Nachfüllbar sind ihre Hüllen nicht. Holy Pit will das ändern – und ist dabei sogar vegan. Wie nachhaltig das Öko-Deo wirklich ist, verrät der Test.

Veganes und nachfüllbares Deo – haben wir darauf wirklich gewartet? Ja, finden Merima, Asmir und Branka von Holy Pit. Das Trio hat ein solches entwickelt und stellt es am Montag ab 20.15 Uhr in der Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ vor. Der Clou: Das eigentliche Deodorant befindet sich in einer umweltfreundlichen Pappschachtel und wird in eine voll recycelte und wieder verwendbare Plastikhülle eingesteckt. Und auch bei der Funktionsweise unterscheidet sich Holy Pit von anderen Deodorants.

Die meisten „normalen“ Deos haben das Ziel, die Schweißporen zu verstopfen oder den unangenehmen Körpergeruch mit noch unangenehmeren Geruch zu übertünchen. Anders das Vegan-Deo aus DHDL: Es packt die Ursache des Geruchs an der Wurzel und zwar an den Bakterien, die im Schweiß enthalten sind. Holy Pit sorgt für eine basische Umgebung unter den Armen und das mögen Bakterien so gar nicht. Logisch: Wo keine Bakterien sind, da riecht es auch nicht. Damit das Deo aber seine Wirkung entfaltet, kann es sein, dass es mehrere Tage benutzt werden muss.

Holy Pit: Der Aufbau

Unterseite (links), Body (mittig), Deckel (rechts): So sieht Holy Pit in seine Einzelteile zerlegt aus.

© stern

Der Aufbau des Deos gelingt flott: Im Lieferumfang enthalten ist das wieder verwendbare Gefäß aus recyceltem Plastik und der Deodorant in einer Papierhülle. Das Plastikgefäß besteht aus drei Teilen: der Unterseite, dem Body (Mittelteil) und dem Deckel. Bevor das Deodorant Platz im Gefäß findet, muss es per Cliphalterung an der Unterseite…