Elton John besang Tausende Fans vor dem Pariser Eiffelturm, Billie Eilish trat im New Yorker Central Park auf, die südkoreanische Boygroup BTS eröffnete den Livestream des Global Citizen Live musikalisch aus Seoul mit ihrem Hit „Permission to Dance“. Insgesamt kamen laut Angaben der Initiative Global Citizen circa 1,1 Milliarden US-Dollar (etwa 940 Millionen Euro) für den guten Zweck zusammen. Eingebettet zwischen globalem Klimastreik am 24. und Bundestagswahl am 26. September sind Künstlerinnen und Künstler am Samstag auf allen Kontinenten auf die Bühne getreten.

Die Bühne des Global Citizen Live vor dem Pariser Eiffelturm

In Deutschlands Großstädten unterstützten Musikerinnen und Musiker wie AnnenMayKantereit, Jan Delay, Emily Roberts oder Clueso den von Fridays For Future organisierten Klimastreik. In Berlin sprach keine geringere als Greta Thunberg, die Pionierin der FFF-Bewegung.

Beim Global Citizen Live ging es diesmal nicht mehr allein um die Solidarität mit Menschen in anderen Teilen der Welt – sondern um gemeinsame Probleme. 

Denn die Themen, die auf der Agenda stehen, betreffen alle Menschen überall auf dem Globus: Klimawandel, Armut und Impfgerechtigkeit. Die Organisation Global Citizen hat sich zum Ziel gesetzt, die Armut bis 2030 zu beenden und eine gerechte, nachhaltige und gesunde Welt für alle Menschen zu schaffen.

Dafür hat sie Musikerinnen wie Billie Eilish, Lorde und Jennifer Lopez, Bands wie Metallica oder die indigenen Aldeia Mutum und Sänger wie Elton John oder Ed Sheeran eingeladen, um 24 Stunden lang musikalisch für die Anliegen zu werben – in New York und Los Angeles genauso wie in Paris, London, Rio, Lagos oder Mumbai. Auf der Bühne in New York standen auch Herzogin Meghan und Prinz Harry, um für eine gerechte Verteilung von Corona-Impfstoffen zu werben. Die aktuelle Situation der Bevorzugung wohlhabender Länder bei Corona-Vakzinen nannte Harry eine „Menschenrechtskrise“. Zuvor hatte Sängerin Cyndi…