Stimmenabgabe in Corona-Zeiten
Maskenverweigerer im Wahllokal: Wie NRW-Städte damit umgehen wollen

Nordrhein-Westfalen, Kamen: Desinfektionsmittel und Masken liegen in einem Wahllokal bereit

© Bernd Thissen / DPA

In den Wahllokalen in Nordrhein-Westfalen herrscht Maskenpflicht, wenn auch mit Ausnahmen. Die Städte haben sich für verschiedene Fälle gewappnet. Auch für Menschen, die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verweigern könnten.

Maskenpflicht auf der einen Seite, Wahlrecht auf der anderen Seite: Die Corona-Pandemie stellt viele Wahllokale in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen – speziell dann, wenn Menschen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verweigern sollten. Mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen haben sich für diesen Fall vorbereitet, berichtete der WDR.

Für „diejenigen, die partout keine Maske tragen wollen“, werden etwa in Köln mobile Urnen außerhalb der Wahlgebäude aufgestellt, zitierte der Sender einen Stadtsprecher. In Städten wie Aachen, Duisburg oder Essen würden demnach Masken in den Wahllokalen bereit liegen. Sollten sich Wahlberechtigte aber weigern, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, werde etwa in Aachen der Betrieb kurz unterbrochen, sodass die Person alleine ihre Stimme abgeben könne, so eine Stadtsprecherin. Auch in Essen müsse der Raum leer sein, wie die Stadtverwaltung mitteilte, damit Menschen ohne Maske ihre Stimme abgeben könnten. Danach werde desinfiziert und gelüftet.

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