Das Wichtigste im Überblick:

Rund 60,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, bis 18.00 Uhr MESZ Erst- und Zweitstimme abzugeben und damit über die Zusammensetzung des neuen Bundestags zu entscheiden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Bundesbürger nachdrücklich zur Stimmabgabe aufgerufen Die Wahlbeteiligung scheint höher zu liegen als bei der vorangegangenen Bundestagswahl

17.00 Uhr – In einer  Stunde schließen die Wahllokale. Punkt 18 Uhr geben die Demoskopen ihre Prognosen bekannt, die auf Wählerumfragen vor den Wahllokalen beruhen. Üblicherweise geben diese Zahlen einen ersten, belastbaren Trend an. Inwieweit das auch heute angesichts der vielen Briefwähler gilt, ist offen.

16.00 Uhr – Bei der Wahl zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab. Bis 14.00 Uhr MESZ gaben in den Lokalen 36,5 Prozent der Berechtigten ihr Stimme ab, wie Bundeswahlleiter Georg Thiel bekanntgibt. Vor vier Jahren waren es zwar mit 41,1 Prozent noch mehr. Allerdings dürften wegen der Corona-Krise mehr Menschen per Brief abgestimmt haben. Die Bundeswahlleitung ging zuletzt von mehr als 40 Prozent aus, so dass die Gesamtbeteiligung über den 76,2 Prozent von 2017 liegen würde.

Laschet faltet seinen Stimmzettel falsch

11.30 Uhr – Bei der Stimmabgabe in seiner Heimatstadt Aachen faltet der Kanzlerkandidat von CDU und CSU, Armin Laschet, seinen Wahlzettel falsch zusammen. Als er den Zettel in die Wahlurne wirft, können Umstehende sehen, was er angekreuzt hatte. Wegen des Wahlgeheimnisses ist es eigentlich nicht erlaubt, seinen Stimmzettel offen einzuwerfen.

Armin Laschet und seine Frau Susanne bei der Stimmabgabe

11.00 Uhr – SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz appelliert noch einmal an die Bürger, für ein starkes Ergebnis der SPD zur Wahl zu gehen. Scholz bewirbt sich im Wahlkreis Potsdam um ein Direktmandat. Dort tritt auch die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock als Direktkandidatin an.

11.00 Uhr – CSU-Parteichef Markus Söder ruft nach der Abgabe seiner…