Fußball
Nagelsmann über Herz-OP von Kingsley Coman: „Es klingt dramatischer als es ist“

Nach einer Herz-OP fällt Kingsley Coman erst einmal aus

© Frank Hoermann / SVEN SIMON/ / Picture Alliance

Nach einem Eingriff am Herzen steht Kingsley Coman im Spiel gegen den VfL Bochum nicht auf dem Fußballrasen. Ein Spiel, auf das sich der Ruhrpott-Junge Leon Goretzka ganz besonders freut.

Als er als „Dr. Nagelsmann“ nach den umfangreichen Schilderungen über den Eingriff am Herzen von Kingsley Coman nach der Pressekonferenz verabschiedet wurde, lächelte der Bayern-Coach. „Dr. Schiwago“ scherzte Julian Nagelsmann und verdeutlichte damit, was er zuvor ausgiebig erklärt hatte: Man müsse sich keine Sorgen um den französischen Fußball-Nationalspieler machen.

„Der Eingriff ist von relativ überschaubarem Risiko, auch wenn es krass klingt. Für einen Herzchirurgen ist es eher ein leichtes Ding“, sagte Nagelsmann am Tag vor dem Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern München gegen den VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr). „King geht es auch sehr gut. Es klingt deutlich dramatischer als es ist.“ Coman, der wiederholt für wenige Minuten über Atemprobleme geklagt hatte, soll schon am Dienstag wieder mit dem Cardio-Training beginnen und in anderthalb bis zwei Wochen ins Team-Training zurückkehren.

Coman fällt wegen Herz-, Tolisso wegen Wadenproblemen aus

„Er hatte einen leichten zusätzlichen Herzschlag, eine kleine Herzrhythmusstörung“, sagte Nagelsmann. So etwas sei keine Seltenheit. „Aber es ist natürlich ein Unterschied, ob es die größte Anstrengung ist, zum Kühlschrank zu gehen und mir ein kühles Helles zu holen oder ob ich Leistungssportler bin.“ Ein Herzfehler sei bei Untersuchungen nicht erkennbar gewesen, bei einem Langzeit-EKG habe man den Grund für Comans Probleme festgestellt. Diese seien durch eine Verödung behoben worden.