Flugzeugbau
Warnstreik bei Airbus und Premium Aerotec

Mitarbeiter im Warnstreik vor dem Haupteingang von Airbus in Hamburg-Finkenwerder. Foto: Markus Scholz/dpa

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Seit der Ankündigung von Airbus-Chef Faury, Teile von Airbus Operations und Premium Aerotec in einer neuen Tochter aufgehen zu lassen, liegen bei vielen Beschäftigten die Nerven blank. Tausende sind in einen Warnstreik getreten.

Wegen der geplanten Umstrukturierung bei Airbus Operations und Premium Aerotec sind am Freitag in ganz Deutschland mehrere Tausend Beschäftigte in einen knapp eintägigen Warnstreik getreten.

Bis zum Nachmittag hätten bereits mehr als 10.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt und sich an Kundgebungen beteiligt, wie die IG Metall mitteilte. Im Laufe des Tages und in der Nacht sollten weitere Arbeitsniederlegungen folgen. Betroffen waren den Angaben zufolge die Standorte des Flugzeugbauers Airbus in Hamburg, Stade, Bremen und Buxtehude. Bei der Airbus-Tochter Premium Aerotec wiederum streikten den Angaben zufolge Beschäftigte in Augsburg, Bremen, Varel und Nordenham.

«Das ist ein starkes Signal an das Airbus-Management. Gemeinsam mit den Beschäftigten an allen Standorten von Airbus und Premium Aerotec haben wir deutlich gemacht: Wir lassen uns nicht spalten», sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich, bei einer Kundgebung mit etwa 1000 Beschäftigten bei Airbus in Hamburg-Finkenwerder. Er forderte den Arbeitgeber auf, eine Lösung am Verhandlungstisch zu suchen.

IG Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner betonte vor etwa 1500 Aerotec-Beschäftigten in Augsburg: «Schlanke und effiziente Strukturen in der Wertschöpfungskette gestalten wir gerne mit, gegen eine Zerschlagung von Standorten bei Airbus und Premium Aerotec werden wir aber Widerstand organisieren.» Der bayerische IG-Metall-Bezirksleiter Johann Horn…