von Gernot Kramper
17.09.2021, 19:12 Uhr

Photovoltaik macht es möglich, nachhaltige Energie zu nutzen und dabei auch noch Geld zu sparen. Benjamin Merle, Cheftechniker des Solarunternehmens Enpal, verrät, worauf man achten muss.

Enpal bietet ein Mietmodell für Solaranlagen an. Die Installation, Wartung, Reparatur und Versicherung trägt die Firma, der Kunde zahlt eine Miete und nutzt eigenen Strom. Der Vorteil: Der Kunde muss kein Geld investieren. Doch zunächst verdient er auch kaum etwas, nach 20 Jahren übernimmt er die Anlage für einen Euro, dann nutzt er Eigenstrom, ohne investiert zu haben. Wir sprachen mit Benjamin Merle, dem Chief Product Officer bei Enpal, über die Möglichkeiten von Solartechnik heute – nicht nur für ein Mietmodell.

Herr Merle, bei Enpal stellen Sie keine eigenen Komponenten her, versorgen aber Ihre Kunden mit Solaranlagen. Was für Qualitätsunterschiede gibt es auf dem Markt? Auf welche Qualitätsmerkmale kommt es an?

Bei Panels kommt es im Wesentlichen auf die Energiedichte an, die kann in Watt pro Quadratmeter oder Watt pro Panel angegeben werden. Zudem ist die Langlebigkeit entscheidend – 25 bis 30 Jahre sind realistisch. Diese lange Lebensdauer sollte durch den Hersteller mit einer Outputgarantie von 20 bis 25 Jahren abgesichert sein, um sie vor Degradierung der Panels zu schützen.

Eigenheim

Solaranlage im Mietmodell – ökologisch ohne Risiko

25.11.2020

Also einem starken Leistungsverfall der Panels.

Ja, je länger die Outputgarantie umso besser. Wichtig ist auch: Mittlerweile gibt es auch bezahlbare PV-Optimizer im Markt, die bei Teilverschattung sicherstellen, dass trotzdem Strom produziert wird. Bei den Wechselrichtern ist es wichtig, dass die Dimensionierung genau zur Anlage und Ausrichtung passt und somit auch bei diffusem Licht das Maximale rausholt….