Onlinehändler aus Fernost
Floryday, Milanoo, Shein und Co.: Verbraucherschützer warnen vor diesen 23 Shops aus China

Verbraucherschützer warnen vor China-Shops

© VioletaStoimenova / Getty Images

Wer im Internet Klamotten kaufen will, stolpert schnell über Shops aus Fernost. Die haben das rumpelige Image abgelegt und machen inzwischen einen seriösen Eindruck. Doch Verbraucherschützer warnen: Die Qualität der Ware ist sehr enttäuschend. 

Die Zeiten, in denen Shops aus China mit abenteuerlichen Übersetzungen und geklauten Fotos daher kamen, scheinen vorbei. Inzwischen gibt es Shops mit einer .de-Domain, die Produkte sind aufwendig fotografiert und die Beschreibungen verständlich. 

Und selbst wer nicht auf der Suche ist, bekommt über soziale Medien wie Facebook oder Instagram die Angebote angezeigt. Pullis für fünf, Kleider für 15 Euro – und das alles in moderner Optik: Die Shops aus Fernost haben ihre Hausaufgaben gemacht.

Kleider aus dem China-Shop

Die Verbraucherschützer warnen eindringlich vor einem Kauf bei den Shops. „Kleidungsstücke aus asiatischen Shops weisen immer wieder erhebliche Mängel in der Verarbeitung oder im Schnitt auf“, schrieben die Verbraucherschützer aus Hamburg. Vor allem bei den Größen seien die chinesischen Waren immer noch eine Lotterie für Europäer. „So entsprechen die Angaben nicht den hier in der EU bekannten Größen, was auf den Angebotsseiten nicht ausreichend erläutert wird. Die gekaufte Ware ist schließlich in vielen Fällen nicht nur etwas, sondern erheblich kleiner und enger als erwartet“, so Hamburgs Verbraucherschützer. Auch das Material entspricht häufig nicht den Angaben in Online-Shop. Was da als Baumwolle oder Leinen verkauft wird, ist am Ende aus Polyester. 

Sehen Sie im Video: Vermeintlich seriöse Internet-Shops locken mit Corona-Restposten.