Ankündigung der Gesundheitsverwaltung
Berliner Senat berät nun doch über 2G-Ausnahme für Kinder

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) spricht nach der Senatssitzung am 14.9.2021 bei einer Pressekonferenz auch über die Einführung der „2G-Regel“

© Paul Zinken / DPA

Das neue 2G-Optionsmodell soll noch einmal auf den Prüfstand. Für Kinder unter zwölf Jahren, die noch nicht geimpft werden, könnte es eventuell eine Ausnahme geben.

Angesichts der breiten Proteste gegen das neue 2G-Optionsmodell etwa für die Gastronomie oder Veranstaltungen will der Senat am Mittwoch nun doch über Ausnahmen für Kinder beraten. Das kündigte die Gesundheitsverwaltung am Morgen an. Es gehe um „die übergangsweise Erweiterung des 2G-Optionsmodells um Kinder unter 12 Jahren, bis die Impfung dieser Kinder möglich ist“, hieß es.

Am Dienstag hatte der von SPD, Linken und Grünen getragene Senat beschlossen, dass am Samstag in etlichen Bereichen Betreiber selbst entscheiden können, ob sie den Zutritt zu Innenräumen wie bisher Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder unter Wegfall etwa der Maskenpflicht und mit mehr Teilnehmern nur noch Geimpften und Genesenen (2G).

Für breite Kritik auch aus den Reihen der Koalition hatte gesorgt, dass es laut der Senatsentscheidung für Kinder, für die noch keine Impfung möglich ist, keine Ausnahme geben soll. Hier will der Senat anderthalb Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl nun offenbar schnell nachsteuern.

bal
DPA

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