Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt
Drei weitere Bundesländer beschließen Corona-2G-Optionsmodell

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci verkündete am Dienstag die Einführung eines 2G-Optionsmodells

© Paul Zinken / DPA

Nach Hamburg haben nun auch Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen das sogenannte 2G-Optionsmodell eingeführt. Geimpfte und Genesene können mit Erleichterungen in der Gastronomie sowie bei körpernahen Dienstleistungen, Freizeitangeboten, Zoos und Sportveranstaltungen rechnen.

Geimpfte und genesene Menschen in Berlin können in der Corona-Pandemie mit weitreichenden Erleichterungen rechnen. Der Berliner Senat beschloss am Dienstag die Einführung eines 2G-Optionsmodells: In etlichen Bereichen wie der Gastronomie oder bei Veranstaltungen können die Betreiber dann selbst entscheiden, ob sie den Zutritt zu Innenräumen nur Geimpften oder Genesenen (2G) oder auch Getesteten (3G) erlauben. Im Falle von 2G würden bisherige Corona-Einschränkungen wie Abstand oder Maske wegfallen.

„Wir haben in Berlin mit dieser Rechtsverordnung eine sehr strikte 2G-Regelung eingeführt – das heißt, es gibt wirklich keine Ausnahmen“, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). Wo nur Geimpfte oder Genesene eingelassen würden, müsse auch das Personal geimpft oder genesen sein. Von der 2G-Option ausgenommen seien „grundsätzliche Versorgungsbereiche“, darunter der Einzelhandel, Gottesdienste, Parteiversammlungen und Wahlen, damit niemand ausgeschlossen werde.

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