Persönliche Interviews
Hund oder Katze? Liegestuhl oder Rasenmähen? Die Vorlieben der Spitzenkandidaten

Ob sie lieber eine Katze oder einen Hund als Haustier haben wollen, wurde die Spitzenkandidaten unter anderem gefragt

© Patrick Pleul / DPA

Unschlüssige nutzen gerne den Wahl-O-Mat. Wer sich mehr Zeit nehmen möchte, schaut in die Wahlprogramme der Parteien. Aber wofür stehen die Spitzenkandidaten persönlich und was sind ihre Vorlieben? „Müsli oder Rührei?“ – das ist die Frage.

„Ich hatte einen Kater“, sagt SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Mit dickem Kopf nach einer durchzechten Nacht hat dieser Satz aber nichts zu tun. Getränke, die zu Brummschädeln führen, meidet Scholz momentan: „Im Augenblick alkoholfreies Bier“, antwortet er auf die Frage „Bier oder Wein?“. „Ich hatte einen Kater“ ist seine Antwort auf die beliebte Haustier-Frage „Hund oder Katze?“. 

In einer Interviewserie der „Radiozentrale“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Presse-Agentur haben sich die Kanzler- und Spitzenkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien Fragen zu politischen und privaten Themen gestellt. Für die Antworten war jeweils nur 30 Sekunden Zeit. Dazu gab es „Entweder-oder“- und „Ja-oder-Nein“-Fragerunden. Die politischen Ansichten sind zwar grundverschieden, privat gibt es über Parteigrenzen hinweg aber einige Gemeinsamkeiten.

Die Katzenliebhaber sind im Kandidatenvergleich leicht in der Minderheit. Neben Scholz zählt auch Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock dazu. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU), FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner und Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch tendieren eher zum Hund. AfD-Spitzenkandidat Tino Chrupalla hat „gegen beide Tierarten nichts einzuwenden“.

„Keine halben Sachen“ beim Klima

Wo die Kandidaten die größten politischen Baustellen in Deutschland sehen ist klar: Annalena…