Sehen Sie im Video: Kam die Klimapolitik zu kurz? Klima-Aktivisten und Journalisten kritisieren Triell-Moderatoren.

Annalena Baerbock: „Mich würde nur dir Antwort der beiden Herren beim Klima interessieren. Weil das ist ja spannend. Wollen sie aus der Kohle früher aussteigen, ja oder nein. Weil ansonsten werden wir die Klimaziele nicht einhalten.
Beim Kanzlerkandidaten-Triell im ZDF will Annalena Baerbock, Kandidatin der Grünen, das Thema Klimapolitik weiter diskutieren. Die Moderatoren gehen aber auf das nächste Themenfeld ein. Auf Twitter erntet das Vorgehen von Maybritt Illner und Oliver Köhr für Kritik: 
Mathieu von Rohr
Wie berechtigt ist der Vorwurf, die Klimapolitik habe nicht genug Raum bekommen?     
Etwa 18:30 Minuten diskutieren die Kandidaten im Triell darüber – damit ist es das Thema, das in der Sendung am Längsten besprochen wurde. 
Den Großteil ihrer Zeit, in der sie über Klimapolitik sprechen, verwenden Olaf Scholz und Armin Laschet darauf, die Versäumnisse der großen Koalition aufzuarbeiten. 
Armin Laschet: „Aber entschuldigen Sie. Das ist wirklich eines Bundesfinanzministers unwürdig, zu sagen: ‚Sie haben mit der Stahlindustrie nicht gemacht.‘ Ich habe wahrscheinlich in den letzten Jahren mehr mit der Stahlindustrie mit ThyssenKrupp und den anderen besprochen, wie wir das hinkriegen, als sie das gemacht haben.“ 
Baerbock nutzt ihre Zeit dagegen, um die Vision der Grünen auf den Punkt zu bringen. 
Annalena Baerbock: „Es geht ja um die nächste Wahl. Und die nächste Bundesregierung, ist die, die noch aktiv Einfluss auf die Klimakrise nehmen kann.“
Auf Twitter kritisieren Klima-Aktivisten und Journalisten, die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema: 
Wolfgang Blau  
Rico Grimm 
Luisa Neubauer 
Nick Heubeck 
Die Kritik zeigt: Die Klimakrise ist ein wichtiges Thema für die Bundestagswahl. Die Konzepte,…