„Premier League Cricket in Indien“: Leipzig-Trainer Jesse Marsch kritisiert die Bundesliga

Jesse Marsch RB Leipzig 2021

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RB Leipzigs neuer Trainer Jesse Marsch hadert mit der Vormachtstellung des FC Bayern im deutschen Oberhaus.

Trainer Jesse Marsch von RB Leipzig hat die große finanzielle Diskrepanz in der Bundesliga und die damit einhergehende Vormachtstellung des FC Bayern München kritisiert.

„Ich habe gelesen, dass ihr Kaderbudget 30-mal so hoch sein soll wie das von Arminia Bielefeld. Einen solchen Unterschied gibt es weder in der Premier League noch in La Liga und fast in keiner Liga. Ich glaube, nur die Premier League Cricket in Indien weist eine größere Diskrepanz zwischen reichstem und ärmstem Klub auf“, sagte Marsch dem kicker. „Als Amerikaner kann ich nicht verstehen, wie Bielefeld gegen Bayern dauerhaft eine faire Chance haben soll.“

RB Leipzig: Neben Marsch kritisiert auch Adams die Bayern-Transfers

Marsch, dessen Leipziger am Samstag mit 1:4 gegen den FC Bayern verloren, stellt sich die Frage: „Hält der Sport ein stetig wachsendes Ungleichgewicht auf Dauer aus?“ Vor der Saison waren Trainer Julian Nagelsmann, Abwehrchef Dayot Upamecano und Kapitän Marcel Sabitzer von Vizemeister Leipzig zum Seriensieger FC Bayern gewechselt.

Über diese Transfers echauffierte sich zuletzt RB-Mittelfeldspieler Tyler Adams bei The Athletic: „Nichts, nichts macht mich wütender, als dass alle deutschen Klubs an sie (den FC Bayern, Anm. d. Red.) verkaufen. Es verwirrt mich, Mann. Es bringt mich um den Verstand.“

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