Elektroautopionier
Erster Ökostromtarif: Tesla will den deutschen Strommarkt aufmischen

Ladestationen von Tesla, der Elektroautopionier will jetzt auch groß in den Strommarkt einsteigen

© Chris Carlson / Picture Alliance

Elektroautopionier Tesla drängt in den deutschen Strommarkt. Ein erster regionaler Tarif ist bereits verfügbar, spätestens 2022 könnte es laut einem Bericht flächendeckend Tesla-Strom geben.

Tesla-Chef Elon Musk hat in Deutschland Großes vor. Dass er in Brandenburg gerade die erste Tesla-Fabrik Europas baut, dürfte sich herumgesprochen haben. Doch künftig will Tesla nicht nur elektrisch betriebene Autos, sondern auch gleich den Strom für deutsche Verbraucher liefern.

Ein erster Ökostrom-Tarif für Kunden in Süddeutschland ist bereits gestartet. Spätestens Anfang 2022 werde in Branchenkreisen mit einem bundesweiten Angebot von Tesla-Strom gerechnet, berichtet das Handelsblatt. Noch hält sich Tesla mit Details zurück. Aber: „Die deutschlandweite Einführung ist geplant“, zitiert das Handelsblatt den Elektroautobauer. 

Seit dem Frühjahr können erste Kunden in Baden-Württemberg und mittlerweile auch in Bayern schon Strom von Tesla beziehen. Bislang richtet sich das Angebot ausschließlich an Kunden, die eine Solaranlage auf dem Dach und eine Powerwall installiert haben. Die Powerwall ist Teslas eigener Batteriespeicher für zu Hause, die Box kann zu Preisen ab 9600 Euro am Haus installiert werden. 

In den USA, Australien und England ist Tesla bereits am Energiemarkt aktiv. Hierzulande soll das Angebot über den Partner Octopus Energy ausgerollt werden. Der britische Strom- und Gasanbieter Octopus Energy bietet bereits eigene Ökostromtarife in Deutschland an. Mit der Plattform „Kraken“ besitzt Octopus eine eigene Technologie-Plattform für intelligentes Energiemanagement, die an Partner lizenziert wird. In Großbritannien…