von Malte Mansholt
13.09.2021, 16:54 Uhr

In Deathloop grüßt nicht das Murmeltier in der Kleinstadt, sondern eine waffenstrotzende Horde Maskierter auf einer mysteriösen Insel. Das Ziel ist das gleiche wie im Kultfilm: entkommen. Das Ergebnis ist eine der spannendsten Spieleerfahrungen der letzten Jahre.

Zur falschen Zeit am falschen. Ort – so fühlt sich die Hauptfigur, als sie an einem verlassenen Strand aufwacht. Die letzte Erinnerung: Wie sie von einer Frau brutal mit einer Machete ermordet wurde. Dass dahinter gar kein Traum steckt, sondern eine Zeitschleife des immer gleichen Tages, das finden Hauptfigur Colt und mit ihr der Spieler sehr schnell heraus. Doch was steckt hinter der Insel voller Maskierter, die Colt gnadenlos jagen? Und wie kann er entkommen? Das zu beantworten, ist das Ziel des großartigen neuen Action-Mystery-Games „Deathloop“.

Die an sich bekannte Idee des Zeitloops wird darin geschickt umgedreht: Statt die Hauptfigur zum einzigen Wissenden in einer sich wiederholenden Welt zu machen, wie es etwa die Neunziger-Komödie „und täglich grüßt das Murmeltier“ so großartig tat, dreht „Deathloop“ das Prinzip um: Alle wissen Bescheid – nur Hauptfigur und Spieler müssen erst langsam herausfinden, was zur Hölle es mit der Insel Blackreef und dem Zeitloop auf sich hat. Und wie man ihm endlich entkommen kann.

Die im Kampf und außerhalb nützlichen Superkräfte müssen erst verdient werden

© Bethesda / PR

Wo – und vor allem wann?

Trotz der ungewöhnlichen Spielidee fühlen sich Gameplay und Optik schnell vertraut an. Das verwundert nicht: Entwickler Arcane Studios ist für Spiele wie die „Dishonored“-Serie und „Bioshock 2“ bekannt, wer die Spiele gezockt hat, fühlt sich schnell zuhause. Um der Übermacht Herr zu werden, schleicht, schießt und hackt sich Spieler mit einem Arsenal von Waffen, Werkzeugen und erspielbaren Super-Fähigkeiten…