Smarte Brille
Ray-Bans neue Brille bringt zwei Facebook-Kameras direkt ins Gesicht

Die Ray-Ban Stories wirken wie ganz normale Sonnenbrillen

© Ray-Ban / PR

von Malte Mansholt
10.09.2021, 06:42 Uhr

Erinnerungen aus der eigenen Sicht sofort einfangen können – das ist das Versprechen der neuen smarten Sonnenbrillen von Ray Ban. Dass sie in Kooperation mit Facebook entstanden, dürfte viele potenzielle Käufer aber eher abschrecken. 

Wieso hatte ich gerade keine Kamera zur Hand? Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn man aus einer Situation heraus gerne einen schönen, spannenden oder witzigen Moment festgehalten hätte. In Zeiten des Smartphones passiert das zwar seltener, doch nicht immer ist man schnell genug. Ray-Ban will nun die Lösung anbieten: Zwei Kameras, die direkt im Gesicht sitzen.

Und zwar in den Ray-Ban Stories genannten neuen Sonnenbrillen, die der Traditionshersteller gerade vorgestellt hat. Der Name erinnert nicht zufällig an die Stories bei Instagram und Co.: Als Partner hat man sich Facebook ins Boot geholt. Den Brillen ist das aber zunächst nicht anzusehen. Die Modelle Wayfarer, Meteor und Round entsprechen weitgehend den gleichnamigen klassischen Ray-Ban-Gestellen. Die sichtbarsten Unterschiede sind das etwas dickere Gestell, das auch den Akku enthält, ein Knopf auf der rechten Seite und natürlich die beiden nach vorne gerichteten Kamera-Öffnungen.

Die Kamera ist zwar gut zu erkennen, aber dezent umgesetzt

© Ray-Ban / PR

Kameras im Gesicht

Um eine echte smarte Brille handelt es sich indes nicht. Die Brillengläser sind normale getönte Gläser, sie zeigen den Nutzer nicht wie bei einer Augmented-Reality-Brille wie Hololens zusätzliche Daten an. Stattdessen fokussiert sich Ray-Ban darauf, die kurzen Momente im Alltag als Erinnerung aus Sicht des Trägers einzufangen. So, wie es eben auch Stories bei…