Erfahrungsbericht
Sieben Jahre Ikea-Küche – was taugt das Metod-System wirklich?

Ikeas Method-Küchensystem mit Bobdyn-Fronten 

© Ikea / PR

von Gernot Kramper
08.09.2021, 15:07 Uhr

Der Aufbau von zehn Metern Küchenfront ist auch für den geschickten Heimwerker eine Herausforderung. Nach sieben Jahren Gebrauch, zeigen sich die Stärken und die Schwächen der Ikea-Küche.

Vor sieben Jahren beschloss der Familien-Rat, die alte Küche muss raus und eine neue her. Und zwar von Ikea – wegen des modularen Metod-Systems und des vertretbaren Preises. Nach sieben Jahren Nutzung ist es nun Zeit, Bilanz zu ziehen. Was ist gut, was weniger gut und was könnte man besser machen.

Wegen der unendlichen Menge an Bauteilen buchten wir eine Beratung in der Ikeafiliale. Das erspart das eigene Bedienen des Planungstools, geht ziemlich fix und man hat immer einen Einblick auf die bisher aufgelaufenen Kosten. So weit so gut – nur mit der Beratung in einem guten Küchenstudio sollte man diese Auswahlhilfe nicht verwechseln. Die konzeptionelle Planung der Küche muss man selbst übernehmen. Auch grobe Anordnungsfehler – etwa wegen der aufschwingenden Tür des Kühlschranks – werden nicht oder nur zufällig erkannt. Hier muss man sich selbst schlaumachen, sonst kann es passieren, dass man später die Türen nicht öffnen kann.

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Planen muss man selbst

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