Rasenpflege
Robotermäher endlich drahtlos: Der Navimow setzt nun auf GPS-Daten

Mit seinem Navigationssystem will der Navimow die Konkurrenz hinter sich lassen.

© Segway-Ninebot / PR

von Gernot Kramper
07.09.2021, 16:16 Uhr

2021 wollen sich die Mähroboter endgültig von den lästigen Begrenzungsdaten befreien. Segway-Ninebots Navimow kombiniert Sensoren mit GPS-Daten und will so eine Genauigkeit von zwei Zentimetern erreichen.

Roboterrasenmäher gibt es schon seit Jahren, sie setzen sich allerdings nicht so rasant durch, wie ihre Indoor-Verwandten, die Staubsaugerroboter. Sie sind vergleichsweise teuer und dabei ziemlich dumm. Um sich zurechtzufinden, muss man in aller Regel einen Begrenzungsdraht um die zu mähende Rasenfläche verlegen. Nur dieser Draht signalisiert der Maschine: Bis hier und nicht weiter. Das funktioniert nur, solange der Draht Strom führt.

Will man nur eine einfache rechteckige oder runde Rasenfläche mähen lassen, ist das kein großes Problem, wenn man vom einmaligen Verlegen des Drahtes absieht. Aber wenn sobald sich etwa Beete als Insel auf dem Rasen befinden, wird es kompliziert. Auch wenn mehrere voneinander getrennte Flächen beackert werden sollen.

Bisher war der Draht am sichersten 

Es gibt auch Geräte, die versuchen, optisch das Ende des Rasens zu erkennen. Bislang funktioniert das aber nicht wirklich befriedigend. In diesem Jahr nun soll die Navigation der Roboter deutlich verbessert werden. Der Navimow von Segway-Ninebot vertraut auf GPS-Informationen. Mit dem seinem Extra Fusion Locating System kombiniert er die Satellitendaten mit den Informationen seiner Sensoren. Segway-Ninebot sagt, dass das System eine Genauigkeit von zwei Zentimetern erreicht. Nach Worx ist Segway-Ninebot der zweite große chinesische Hersteller, der Mähroboter offiziell in Europa anbietet.

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