von Axel Palm
07.09.2021, 16:14 Uhr

Luftkompressoren pusten Staub bei der PC-Reinigung aus den entlegensten Winkeln. Wer zu rabiat in den Computer bläst, gefährdet aber seine Hardware. Mit diesen Tipps wird der PC sauber und bleibt heil. 

Wenn der Rechner heiß läuft, dann liegt das meist daran, dass seine Lüfter und Kühllamellen mit Staub verstopft sind. Je nach Haushalt kann das schon nach acht bist zwölf Monaten nach der Inbetriebnahme der Fall sein – bei Haustierbesitzern sogar noch schneller. PC-Lüfter ziehen die Haare der besten Freunde geradezu magisch an.

Hier hilft nur noch, den PC gründlich zu reinigen und zwar am besten mit Druckluft. Zu einem Staubsauger wollen Sie nicht greifen: Dessen Aufsätze sind in der Regel zu groß, um in die kleinen Winkel eines Standrechners zu gelangen, und wegen seiner Saugkraft inhaliert er nur zu gerne Kleinteile wie eigentlich fest verlötete Kondensatoren. Der Totalschaden droht. 

Besser ist es, Staub aus dem Computer zu pusten und ihn gegebenenfalls im Nachgang aufzusaugen. Möglich machen das handliche Luftkompressoren oder Druckluftflaschen. Vorsicht ist allerdings bei großen Luftkompressoren geboten: Sind die zu stark eingestellt, können Sie die Hardware zerstören, weil der Druck die Kondensatoren wegpustet.

PC reinigen mit Luftkompressor

Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu einem Luftdruckkompressor, der speziell für Computer entwickelt wurde. Ein formidables Gerät ist der IT Dusters CompuCleaner Xpert. Seine Aufsätze und Bürstenköpfe heben ihn maßgeblich von der Konkurrenz ab. Sie sind dafür konzipiert, in die entlegensten Ecken des Computers zu gelangen und auch Peripheriegeräte wie Tastaturen von Staub zu befreien. Zwei Leistungsstufen entscheiden darüber, wie stark der Computerreiniger pustet. Einziger Wermutstropfen: Das Gerät ist kabelgebunden.