Hansi Flick freut sich über seine geglückte Heimpremiere mit einem halben Dutzend Treffern. Lob bekommen vom Bundestrainer besonders zwei Offensivkräfte. Der Fokus liegt aber schon wieder auf dem Island-Spiel.

Hansi Flick klatschte nach seinem ersten Fußballfest als Bundestrainer dankbar seine Spieler ab. Die 18.086 Zuschauer in Stuttgart bejubelten beim Heimdebüt des 56-Jährigen ein halbes Dutzend wunderschöne Tore – und sangen „Oh, wie ist das schön!“. Mit dem 6:0 (4:0) gegen Armenien stürmte das Nationalteam am Sonntagabend angeführt vom Doppeltorschützen Serge Gnabry in der WM-Qualifikation auf Platz eins der Gruppe J. Im Spitzenspiel gegen die große Spielräume anbietenden Armenier bekamen die zuletzt oft enttäuschten Fans eine erste Kostprobe des von Flick propagierten Offensivfußballs mit Pressing, schnellen Direktkombinationen sowie Toren aus der Feinkostabteilung.

Entsprechend gut gelaunt stellte sich Bundestrainer Hansi Flick den Fragen in der Pressekonferenz.

Wie fällt Ihr Fazit nach dem klaren Sieg aus? Sind alle Pläne aufgegangen?

Wir haben uns zwei Dinge vorgenommen. Einmal ganz klar natürlich, dass wir uns mit einem Sieg die Tabellenführung holen. Und das Zweite war, dass wir den nächsten Schritt machen wollen, dass wir einfach einen Fußball spielen, der begeistert, einen Fußball spielen, der Freude macht, Freude auf mehr. Das war der Fall. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Fans waren begeistert. Wie wichtig war es, wieder vor mehr als 18.000 Zuschauern zu spielen?

Ich habe es im Vorfeld gesagt, dass ich an Stuttgart sehr gute Erinnerungen habe, weil hier eine tolle Stimmung ist. Heute war das genau so, das war so ein Miteinander. Die Mannschaft mit einer tollen Leistung, die Zuschauer mit einer begeisternden Atmosphäre. Ja, da hat man schon ein bisschen Gänsehaut bekommen, weil man…