Deutschland – Armenien zur Halbzeit 4:0

Die Tore der DFB-Auswahl:

1:0 Serge Gnabry (6.)
2:0 Serge Gnabry (15.)
3:0 Marco Reus (35.)
4:0 Timo Werner (44.)

Die Ausgangslage

Eigentlich gibt es allen Grund zum Optimismus. Die DFB-Elf hat gegen Armenien eine makellose Bilanz. Vier Duelle bisher, vier Siege – und das bislang letzte Aufeinandertreffen im Juni 2014 konnte die deutsche Nationalelf klar mit 6:1 gewinnen.

Aber eigentlich hatte man sich auch bei der Premiere des neuen Bundestrainers Hansi Flick am vergangenen Donnerstag gegen Liechtenstein eine ganz andere Performance erhofft. Der 2:0 ging zwar in Ordnung und brachte die erwarteten Punkte in der WM-Qualifikation. Bedenkt man aber, dass viele Liechtensteiner Spieler keine Fußballprofis sind, haben sich die Deutschen ordentlich schwer getan.

Der neue Trainer

Hansi Flick steht für den Neuanfang in der Nationalelf nach dem Rückzug von Jogi Löw. Doch Flick spürt gleich zu Beginn seines erneuten Engagements beim Deutschen Fußball-Bund, dass die Geduld sehr endlich ist. Bei der letzten Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Armenien in Stuttgart (Sonntag, 20.45 Uhr) griff Flick die Kritik an der mageren Ausbeute auf. „Ich möchte zuerst eines sagen, was mir wichtig ist: Wir Trainer sind natürlich auch nicht blind.“ Er sei „nicht dazu da, um Dinge schönzureden, und wir können – was die Torausbeute betrifft – auch nicht zufrieden sein“, sagte der 56-Jährige. Aber für ihn als Trainer seien „oft andere Dinge entscheidend“. Und außerdem: „Es braucht ein bisschen Zeit, um neue Ideen und die Spielphilosophie zu implementieren.“

„Es braucht ein bisschen Zeit“: die DFB-Elf vor dem letzten Länderspiel gegen Liechtenstein

Die Lage in der Gruppe

Armenien führte vor dem Spiel in der Gruppe J zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Katar, Deutschland war Gruppenzweiter. Es folgen Nordmazedonien, Rumänien, Island und Liechtenstein. Erklärtes Ziel der DFB-Truppe ist es, mit drei Siegen (am kommenden Mittwoch geht es noch…