von Florian Schillat
03.09.2021, 15:19 Uhr

Bis zur Bundestagswahl sind es noch 23 Tage. Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union, bläst zum Angriff – mit einem „Zukunftsteam“ aus acht Expert:innen. Ist das der Befreiungsschlag aus dem Umfragetief?

Lange Zeit konnte Armin Laschet planlos glücklich sein. Warum auch nicht? Die Union, dessen Kanzlerkandidat er ist, überflügelte die politische Konkurrenz in den Umfragen. Aus dem grünen Höhen- wurde ein Sinkflug, zahlreiche Patzer der Spitzenkandidatin hatten dafür gesorgt, und die SPD galt abermals als abgeschrieben, scheinbar einbetoniert im Umfragekeller. 

Der Wahlkampf erledigte sich für CDU/CSU praktisch wie von selbst. Mit Inhalten hatte man es folglich nicht eilig, mit potenziellem Konfliktstoff in der politischen Auseinandersetzung. Und so legten die Schwesterparteien ihr Wahlprogramm erst im Juni vor, kurz vor der Bundestagswahl, als letzte der großen Parteien. 

Doch nun ist alles anders. Und für Laschet kann es mit Inhalten offenbar nicht schnell genug gehen.

Mit Schwung in die Zukunft – 23 Tage vor der Wahl

„Kreative Ideen jetzt auf den Punkt zu bringen, das ist das, was wir uns vorgenommen haben“, sagte er am Freitag im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin – nur noch 23 Tage bis zur Bundestagswahl. Auf den Punkt bringen soll es sein „Zukunftsteam“, ein Gremium aus jeweils vier Expertinnen und Experten mit verschiedenen Themenschwerpunkten, von denen sich der CDU-Parteichef neuen Schwung für seinen Kampf ums Kanzleramt erhoffen dürfte. 

Wahlkampf-Endspurt
Das ist Armin Laschets Zukunftsteam: Sie sollen den CDU-Kanzlerkandidaten aus dem Tief holen

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Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet begrüßt bei der Vorstellung seines Zukunftsteams – das kein Schattenkabinett sein soll – den ehemaligen Fraktionschef…