von Malte Mansholt
02.09.2021, 19:04 Uhr

Seit einigen Jahren gelten faltbare Smartphones als das nächste große Ding. Doch die bisherigen Versuche, den Mainstream zu erobern, sind gescheitert. Mit dem neuen Galaxy Z Flip3 will Samsung es nun schaffen. Im Test zeigte sich: Die Chancen stehen gut.

Klapp und weg: Im Handy-Zeitalter war die Wegklapp-Geste von Razr und Co. der Epitom der Coolness. Seit zwei Jahren versuchen nun Samsung, Huawei und andere die Magie der Klapp-Phones auch auf das Smartphone zu übertragen. Und scheiterten bislang daran, in den Massenmarkt vorzustoßen. Der jüngste Versuch ist das neue Galaxy Z Flip3. Ich habe es bereits getestet und glaube: Dieses Gerät könnte es nun erstmals schaffen. 

Denn das neue Flip macht sehr vieles richtig, was vorher noch einem Erfolg im Weg stand. Zum einen fühlt es sich wirklich wie das Highend-Smartphone an, das es ja unleugbar ist. Waren bisherige Faltsmartphones von Kompromissen geprägt, wirkt dieses wirklich rund. Und auch der Preis rutscht endlich in einen annehmbaren Bereich. Doch der Reihe nach.

Klapp-Wahn

Als ich das Flip3 zum ersten Mal aufklappe, ist da sofort dieses Gefühl des Staunens. Und das obwohl ich bereits mehrere Klapp-Smartphones benutzt habe. Das Gefühl, den 6,7 Zoll großen Touchscreen auf und wieder zu zuklappen, nutzt sich auch nach mehreren Tagen kaum ab. Immer wieder, wenn ich es zuklappe und wegstecke, muss ich mir das Grinsen verkneifen. Es ist einfach cool. Auch meine sonst wenig technikbegeisterte Tochter versteht das sofort. Und will das Gerät ständig ihren Freundinnen vorführen. 

Da spielt es kaum eine Rolle, dass der Formfaktor für mich persönlich erst einmal wenige Vorteile bringt. Ich hatte nie Probleme, selbst größte klassische Smartphones unterzubringen, trage jeden Tag das größte iPhone-Modell in der Hosentasche herum. Der kleine, etwas…