In Griechenland ist mit Monatsbeginn die Gnadenfrist für Beschäftigte im Gesundheitssektor abgelaufen, sich gegen Corona impfen zu lassen. Die Regierung in Athen hatte das gesetzlich festgelegt. Wer die Impfung weiterhin verweigert, kann vom Dienst suspendiert werden und bekommt dann keinen Lohn mehr. „Das Gesetz wird Anwendung finden“, sagte Gesundheitsminister Thanos Plevris im Staatsfernsehen. Griechische Medien berichteten übereinstimmend, in fast allen Krankenhäusern sei nichtgeimpften Mitarbeitern der Eintritt verweigert worden.

Die Impfverweigerer wurden bislang auf etwa 20 Prozent des Krankenhauspersonals geschätzt. Unter dem Druck der neuen Maßnahmen hätten sich aber in den vergangenen Stunden zahlreiche dieser Menschen doch noch impfen lassen, hieß es. Neusten Schätzungen nach waren am Mittwoch nur noch rund zehn Prozent der griechischen Klinikmitarbeiter nicht geimpft. Der Verband der Krankenhäuser spricht von rund 10.000 Menschen.

Schottland will Impfpflicht für viele Freizeitevents

In Schottland soll künftig der Zutritt zu Discos, Nachtclubs und Großveranstaltungen nur noch mit dem Nachweis einer Corona-Impfung möglich sein. Entsprechende Pläne soll das Parlament des britischen Landesteils in der kommenden Woche absegnen, teilte Regierungschefin Nicola Sturgeon mit. Demnach sollen die Impfpässe für Discos ebenso Pflicht werden wie für Events ohne feste Bestuhlung in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 Teilnehmern, Freiluftveranstaltungen ohne Sitzplätze mit mehr als 4000 Zuschauern und grundsätzlich für alle Veranstaltungen mit mehr als 10.000 Menschen. Es handele sich nicht um „lebensnotwendige Dienstleistungen“, sagte Sturgeon.

Anders sei es dort, wo sich die Menschen ihre Teilnahme nicht aussuchen können. Als Beispiele nannte die Politikerin öffentliche Verkehrsmittel, Bildung, medizinische Dienste oder Geschäfte. Die Corona-Fallzahlen hatten in Schottland zuletzt wieder deutlich zugenommen.

Erinnerung an die Corona-Regeln auf…